Persönliches Profil

Über mich

Lerne die Person hinter den Experimenten kennen.

Alexandros Alampounti
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Wissenschaftliche Interessen

Was mich interessiert

Mein öffentliches Forschungsprofil konzentriert sich auf das Hören von Mücken und die Mechanismen, mit denen Männchen Paarungssignale in dichten, lauten Schwärmen erkennen. Arbeiten an Anopheles untersuchen die neuromodulatorische Kontrolle durch Octopamin, zirkadiane Veränderungen der Hörbarkeit, Antennenmechanik, Verzerrungsprodukte sowie theoretische Strategien der akustischen Signalerkennung und -lokalisation. Diese Studien verbinden molekulare Manipulation, Transkriptomik, laserbasierte mechanische Messungen, Elektrophysiologie, Software und Verhaltenstests.

Eine wiederkehrende Frage ist, wie ein sehr kleines Hörsystem physikalische Grenzen überwindet. Männliche Mückenohren nutzen aktive Mechanik, nichtlineare Wechselwirkungen und Frequenztransformationen, um biologisch wichtige weibliche Flugtöne hörbar zu machen. Neuromodulatoren verändern Steifigkeit, Abstimmung und Antennenfibrillen und koppeln damit inneren Zustand an sensorische Leistung. Mich interessieren sowohl die Grundlagen als auch mögliche Anwendungen. Da Hören für die Partnersuche entscheidend ist, könnten molekulare und mechanische Kontrollpunkte neue akustische oder pharmakologische Ansätze der Vektorkontrolle ermöglichen.

Warum das Albert Lab

Warum ich zum Albert Lab kam

Als Gast des UCL Ear Institute beruht meine Verbindung zum Albert Lab auf langjähriger wissenschaftlicher Überschneidung und nicht auf einem klassischen Wechsel in die Gruppe. Die Zusammenarbeit vereint molekulare Mückenneurowissenschaft, experimentelle Akustik, Sinnesmechanik und theoretische Analyse. Gemeinsame Projekte profitieren von komplementärer Expertise und Methoden, die von Genexpression und Rezeptorphysiologie bis zu Ganzorgan-Schwingung und Verhalten reichen.

Das Albert Lab ist besonders relevant, weil Jörg Alberts Forschungsprogramm Mückenohren als leistungsfähige Modelle aktiven Hörens etabliert hat. Kooperationen zwischen Oldenburg, UCL und weiteren Partnern erlauben es, dieselbe Hypothese auf mehreren Ebenen zu prüfen und Experimente mit physikalischen Modellen zu vergleichen. Mückenhören ist zu komplex für eine einzelne Methode: Molekulare Modulation, Antennenmechanik, neuronale Erregung und Schwarmverhalten müssen verbunden werden. Die Gastrolle unterstützt daher kontinuierlichen Austausch, gemeinsame Publikationen und die Entwicklung von Ansätzen, die Grundlagen der Sinnesbiologie langfristig in neue Möglichkeiten zur Störung der Mückenkommunikation überführen könnten.

Darüber hinaus

Was ich sonst noch teilen möchte

Zu meinen öffentlichen Arbeiten gehören Studien zu octopaminerger Kontrolle, zirkadianem Hören, GABA(A)-Rezeptor-Modulation, auditorischen Verzerrungsprodukten, Schalllokalisation und Maskierungsstrategien. Sie zeigen ein Interesse daran, allgemeine Prinzipien der Signalverarbeitung aus einem hoch spezialisierten biologischen Detektor abzuleiten. Das Mückenohr ist kein bloßes Miniaturmikrofon, sondern ein aktives, zustandsabhängiges System, dessen Nichtlinearitäten Empfindlichkeit und Selektivität verbessern können.

Ich arbeite auch an methodischen Aspekten, darunter Software, quantitative Analyse und Designs, die Flugtöne mit Rezeptorantworten verbinden. Solche Projekte erfordern enge Zusammenarbeit zwischen Biologie, Physik und Ingenieurwissenschaften. Das Profil basiert auf öffentlichen Publikationen und offiziellen Affiliationsdaten. Private Hobbys oder persönliche Hintergründe, die nicht öffentlich geteilt wurden, werden nicht abgeleitet. Belastbar ist das berufliche Interesse daran, wie kleine Hörsysteme schwierige Detektionsprobleme lösen, wie Neuromodulation ihre Leistung verändert und wie diese Mechanismen sowohl allgemeine Akustik als auch neue Ansätze der Vektorkontrolle inspirieren können.